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Finn Adler

Flachland Gorillas in Kamerun Reisebericht

DIE EXPEDITION IN DAS HERZ AFRIKAS

Reisebericht - Flachland Gorillas in Kamerun

Inmitten des Dschungels von Kamerun, wo das einzige Geräusch das ferne Rufen der Wildtiere und das Rascheln der Blätter unter unseren Füßen ist, beginnt unsere Reise auf den Spuren der Flachlandgorillas. Diese Expedition ist nicht nur eine Reise zu den verborgenen Schätzen Afrikas, sondern auch eine Wanderung auf den Pfaden der Selbsterkenntnis und des Naturbewusstseins. Begleitet mich, Finn, besser bekannt als der „Grönlandgorilla„, in das Herz des Campo Ma`an-Nationalparks, auf eine Reise, die das Potenzial hat, unser Verständnis von Wildnis und von uns selbst zu verändern. Bist du bereit, dem Ruf der Wildnis zu folgen und den Blick eines Gorillas zu kreuzen, der ebenso neugierig ist, uns zu entdecken, wie wir ihn?

 

Flachland Gorilla Trekking – Zusammenfassung

  • Gorilla-Tracking: Auf den Pfaden durch den Campo Ma`an-Nationalpark begeben wir uns auf die Suche nach den Flachlandgorillas, ein Erlebnis, das uns die seltene Gelegenheit bietet, diese faszinierenden Kreaturen in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten.

  • Wanderungen: Wir erkunden die unberührten Landschaften Kameruns und lassen uns von der Vielfalt der Flora und Fauna um uns herum inspirieren.

  • Distanz: Unsere Route führt uns durch das dichte Grün des Regenwaldes und die offenen Ebenen, die die Heimat der Gorillas und anderer Wildtiere sind.

  • Höhenunterschiede: Während wir uns auf den Wegen des Nationalparks bewegen, erfahren wir die physischen Herausforderungen und die Schönheit der sich verändernden Topographie.

  • Flora und Fauna: Neben den Flachlandgorillas gibt es eine Fülle von Vogelarten und anderen Tieren zu entdecken, die uns auf unserer Wanderung begleiten.

  • Kultur: Wir tauchen ein in die Kultur der lokalen Gemeinschaften, insbesondere der Bagyeli-Pygmäen, und erfahren, wie ihr Leben tief mit dem des Waldes verwoben ist.

  • Wetterbedingungen: Das wechselhafte Klima stellt uns vor zusätzliche Herausforderungen und macht die Reise zu einem echten Abenteuer. 

Ablauf der Reise zu den Flachland Gorillas

flachland gorilla grönlandgorilla

Tag 1

Ankunft und Douala

Mein Abenteuer in Kamerun begann mit der Ankunft in Douala. Trotz der Anstrengungen der Reise war die Vorfreude auf die kommenden Erlebnisse unübersehbar. Douala empfing mich mit offenen Armen, einer lebhaften Atmosphäre, die ein spannender Kontrast zu den ruhigen Naturschauplätzen sein sollte, die ich bald erkunden würde. Die Nacht verbrachte ich in einem lokalen Hotel, wo ich mich auf die bevorstehende Reise zum Campo Ma`an-Nationalpark vorbereitete.

Tag 2

Aufbruch zum Campo Ma`an-Nationalpark

Nach einem kurzen, aber eindrucksvollen Einblick in das urbane Leben Doualas am Morgen machten wir uns auf den Weg zum Campo Ma`an-Nationalpark. Die Fahrt dorthin war eine faszinierende Einführung in die vielfältigen Landschaften Kameruns. Mit jedem Kilometer, den wir uns dem Park näherten, stieg die Aufregung. Die Aussicht, Flachland-Gorillas in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, erfüllte mich mit einer tiefen Ehrfurcht und Vorfreude.

Tag 3

Auf den Spuren der Flachland-Gorillas

Der dritte Tag war dem Kernstück unserer Reise gewidmet: der Beobachtung der Flachland-Gorillas. Unter der Anleitung erfahrener Führer begaben wir uns auf Pirschwege tief in den Dschungel. Die Begegnung mit diesen majestätischen Wesen in der Stille des Waldes war ein Moment unvergleichlicher Intimität und Verbundenheit mit der Natur. Es war, als ob die Zeit stillstand, während wir die Gorillas beobachteten, die sich unbeeindruckt von unserer Anwesenheit ihrer täglichen Routine widmeten. Dieser Tag bot uns nicht nur spektakuläre Sichtungen von Flachland-Gorillas, sondern auch von anderen Wildtieren, die den Park bewohnen, und lieferte tiefe Einblicke in das empfindliche Ökosystem des Regenwaldes.

Tag 4

Besuch im Pygmäen-Dorf und Rückkehr nach Douala

Der letzte Tag unserer Reise führte uns zu einem Dorf der Bagyeli-Pygmäen. Der herzliche Empfang und die Möglichkeit, einen Tag im Leben dieser Gemeinschaft zu verbringen, war eine bereichernde Erfahrung. Ihre Tänze, Erzählungen und die Art und Weise, wie sie im Einklang mit dem Wald leben, waren inspirierend. Am Nachmittag traten wir die Rückreise nach Douala an, das Herz voll von unvergesslichen Eindrücken und einem erneuerten Verständnis für die Bedeutung des Naturschutzes und kulturellen Erbes.

Diese vier Tage in Kamerun waren eine intensive Erfahrung von Natur, Kultur und Gemeinschaft. Die Begegnungen mit den Flachland-Gorillas und den Bagyeli-Pygmäen waren Höhepunkte, die mir nicht nur die Schönheit und Vielfalt des Lebens aufzeigen, sondern auch die Notwendigkeit, diese zu schützen und zu bewahren. Ich kehre zurück mit einer Fülle von Eindrücken und der tiefen Überzeugung, dass Reisen wie diese nicht nur den Horizont erweitern, sondern auch das Bewusstsein für unsere gemeinsame Verantwortung für diesen Planeten schärfen.

Vor der Abreise nach Grönland

Der Name Grönland Gorilla entstand

Am Ende dieser bemerkenswerten Reise durch die Wildnis Ugandas, nachdem ich tief in die Augen eines majestätischen Silberrücken geblickt hatte, fand ich mich in einem Moment der Reflexion wieder. Ich war tief im dichten Nebel des Bwindi-Nationalparks, umgeben von der Stille des Waldes und dem leisen Atmen der Berggorillas. Hier, in der unberührten Natur, fühlte ich mich mehr verbunden mit der Erde als je zuvor. In dieser Stunde der Ruhe, weit entfernt von dem lebhaften Treiben Berlins, kam mir der Gedanke, dass diese mächtigen Geschöpfe und ich eine unerklärliche Resonanz teilten.

Es war ein Inuit, den ich während meiner zahlreichen Reisen in die Arktis kennenlernte, der mich zum ersten Mal „Grönlandgorilla“ nannte. Er beobachtete, wie ich mich durch die eisigen Weiten Grönlands bewegte – mit Beharrlichkeit und einer respektvollen Präsenz in der Natur. Als ich nun hier in Uganda, unter den wachsamen Augen der Gorillas stand, erkannte ich die wahre Bedeutung dieses Spitznamens. Es ging nicht nur um körperliche Stärke oder Ausdauer, sondern um eine tiefe Verbundenheit mit der Natur, um das stille Verständnis zwischen den Spezies und die Erkenntnis, dass wir alle Hüter dieser Erde sind.

Meine Eindrücke

Abschluss des Uganda Reiseberichtes

Von den ersten Sonnenstrahlen, die den dichten Blätterdach des Campo Ma`an-Nationalparks durchbrachen, bis hin zu den leisen Geräuschen der Nacht, die den Schlaf in der Wildnis begleiteten, hat diese Reise nach Kamerun mein Herz berührt und meinen Abenteuergeist neu entfacht. Inmitten der majestätischen Präsenz der Flachlandgorillas fand ich nicht nur eine tiefere Verbindung zur Natur, sondern auch zu mir selbst, während wir die Harmonie dieser unberührten Landschaften erforschten.

Die Reise – Eindrücke aus Kamerun zusammengefasst:

  • Ungeschminktes Kamerun: Ich erlebte die schlichte Schönheit und rohe Kraft der kamerunischen Wildnis, die uns mit jeder Wanderung in ihren Bann zog.

  • Begegnungen, die prägen: Die Interaktion mit den Flachlandgorillas war eine seltene und ergreifende Erfahrung, die sich nicht in Worte fassen lässt.

  • Grenzen verschoben: Jeder Schritt durch den Regenwald war eine neue Herausforderung, die uns physisch und emotional wachsen ließ.

  • Nachhaltiger Fußabdruck: Wir haben Lektionen fürs Leben gelernt, die tief in unserem Inneren nachhallen, ohne die Natur zu beeinträchtigen.

  • Gemeinschaft erlebt: In der Gruppe teilten wir nicht nur die Erlebnisse in der Wildnis, sondern auch die Kraft des Zusammenhalts.

  • Vorfreude auf das Nächste: Die Sehnsucht nach dem nächsten Abenteuer und den unberührten Schönheiten Kameruns wächst bereits.

Jeder Schritt war eine Begegnung mit der Kraft der Natur – von den mächtigen Rufen der Dschungeltiere bis hin zu den sanften Begegnungen mit den Flachlandgorillas. Unter dem Schutz des Waldes schlugen wir unsere Zelte auf, teilten uns Geschichten und erlebten, wie Gemeinschaft und Natur in perfekter Harmonie existieren können.

Mit jedem Schritt tiefer in die Weiten Kameruns fand ich ein Stück Ruhe in der wilden Hektik des Lebens und mit jedem Blick in die sanften Augen der Gorillas, ein Stück mehr zu mir selbst. Diese Reise war nicht nur eine physische Herausforderung meiner Ausdauer, sondern auch ein geistiges Abenteuer, das mich lehrte, jeden Moment zu schätzen und jede Sekunde in dieser wilden, unvergleichlichen Landschaft zu genießen.

Ich verlasse Kamerun nicht nur mit Fotos und Erinnerungen, sondern auch mit einer neuen Ehrfurcht vor der Natur und einem tiefen Dank für die unerschütterliche Schönheit unseres Planeten. Bis zum nächsten Mal, wenn der Ruf der Wildnis mich wieder in ihre offenen Arme ruft.