Grönlandgorilla-Finn-Adler Grönlandgorilla
Finn Adler

Reisebericht Uganda Gorilla Trekking

DIE EXPEDITION IN DAS HERZ AFRIKAS

Reisebericht Uganda: 3 Tage im Reich der Berggorillas

Der Grönlandgorilla in den tiefen Wäldern Ugandas, wo die Ruhe nur vom Gesang der Vögel und dem gelegentlichen Knacken unter den Füßen der mächtigen Berggorillas unterbrochen wird, folgt unser Pfad den Spuren von Dian Fossey, der legendären Primatenforscherin. Zwei intensive Gorilla-Tracking-Touren, die jeweils mehrere Tage in Anspruch nehmen, warten auf uns. Wir durchqueren die urwüchsigen Landschaften des Bwindi-Nationalparks, wandern durch unberührtes Terrain und suchen die Nähe zu einer der faszinierendsten Kreaturen der Erde. Dies ist mehr als nur eine Reise – es ist eine Expedition in das Herz Afrikas, eine Reise, die deine Sicht auf die Wildnis und auf das Leben selbst verändern könnte. Bist du bereit, den Atem der Wildnis zu spüren und den Blick eines Gorillas zu kreuzen?

Uganda Reisebericht – Zusammenfassung

  • Gorilla-Tracking: Zwei intensive Begegnungen mit Berggorillas (Gehzeit ca. 4 – 6 Stunden pro Tag)
  • Wanderungen: Erkundung der vielfältigen Flora und Fauna im Bwindi-Nationalpark
  • Distanz: Durchquerung der grünen, mit Nebel bedeckten Hänge des Bwindi-Nationalparks
  • Höhenunterschiede: Steigung durch das bergige Gelände des Nationalparks
  • Flora und Fauna: Sichtung endemischer Vogelarten und anderer Wildtiere während der Wanderungen
  • Kultur: Einblick in das Leben der lokalen Gemeinden und deren Beziehung zu den Gorillas
  • Wetterbedingungen: Wechselhaftes Klima, das eine zusätzliche Herausforderung darstellt

Ablauf der Reise

Gorilla uganda grönlandgorilla

Tag 1

Anreise nach Kigali und Fahrt zum Bunyonyi-See

Meine Abenteuerlust führte mich auf eine außergewöhnliche Reise nach Ostafrika, genauer gesagt, nach Uganda. Meine Anreise begann mit der Ankunft am Flughafen in Kigali, der lebhaften Hauptstadt Ruandas. Schon bei meiner Ankunft spürte ich die warme Gastfreundschaft, die diese Region so einzigartig macht. Ich wurde herzlich empfangen und wir machten uns sogleich auf den Weg über die Grenze nach Uganda, zum malerischen Bunyonyi-See.

Die Fahrt zum See war eine wunderbare Einstimmung auf das, was mich erwarten sollte. Die landschaftliche Schönheit Ruandas und Ugandas ist atemberaubend, und der Bunyonyi-See mit seinen sanften Hügeln und zahlreichen kleinen Inseln bildete den perfekten Rahmen für den Beginn dieser Reise. Ich verbrachte die Nacht im Birdnest @ Lake Bunyonyi Resort, einem idyllischen Ort, der Ruhe und Entspannung versprach. Das Abendessen am Seeufer bot eine ausgezeichnete Gelegenheit, die lokale Küche zu genießen und die Vorfreude auf das bevorstehende Gorilla-Tracking zu zelebrieren.

Tag 2

Unvergessliches Gorilla-Tracking im Bwindi Nationalpark

Der nächste Morgen begann früh, denn ein unvergessliches Abenteuer wartete auf mich: das Gorilla-Tracking im Bwindi Nationalpark. Dieser dicht bewachsene, „undurchdringliche“ Regenwald ist die Heimat der bedrohten Berggorillas, deren Existenz einst durch die unermüdliche Arbeit von Dian Fossey gesichert wurde.

Die Wanderung in die Reviere der Gorillas war herausfordernd, doch jede Anstrengung wert. Der dichte Dschungel, die frische, feuchte Luft und die Geräusche des Waldes versetzten mich in eine andere Welt. Nach einigen Stunden des Trekkings war es dann so weit: Die Begegnung mit einer Familie von Berggorillas. Diese sanften Riesen aus nächster Nähe zu beobachten, wie sie in ihrem natürlichen Habitat leben, interagieren und sich um ihre Jungen kümmern, war ein tief bewegendes Erlebnis. Die Stunde, die wir mit den Gorillas verbringen durften, verging wie im Flug und hinterließ einen bleibenden Eindruck.

Am Nachmittag kehrten wir nach Kigali zurück, wo ich die Nacht im Inside Africa Boutique Hotel verbrachte. Diese Zeit nutzte ich, um die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen und mich auf die bevorstehende Heimreise vorzubereiten.

Tag 3

Abreise und Abschied von Kigali

Der letzte Tag meiner Reise begann mit einem Besuch auf dem lokalen Markt in Kigali. Die fröhlichen Marktfrauen, die Vielfalt der angebotenen Waren und die lebendige Atmosphäre boten einen farbenfrohen Abschluss meiner Reise. Schließlich wurde ich zum Flughafen Kigali gebracht, von wo aus ich meine Heimreise antrat, erfüllt von unvergesslichen Erinnerungen und einer tiefen Wertschätzung für die Naturschönheiten und die Tierwelt, die ich auf dieser Reise erleben durfte.

Diese Reise nach Uganda und Ruanda war mehr als nur ein Abenteuer; es war eine tiefgreifende Erfahrung, die mein Bewusstsein für den Wert des Naturschutzes und die Bedeutung des sanften Tourismus geschärft hat. Die Begegnung mit den Berggorillas im Bwindi Nationalpark wird für immer ein Highlight meines Lebens bleiben, ein Moment der Demut und der Verbindung mit der Natur, der mich tief berührt hat.

Vor der Abreise nach Grönland

Der Name Grönland Gorilla entstand

Am Ende dieser bemerkenswerten Reise durch die Wildnis Ugandas, nachdem ich tief in die Augen eines majestätischen Silberrücken geblickt hatte, fand ich mich in einem Moment der Reflexion wieder. Ich war tief im dichten Nebel des Bwindi-Nationalparks, umgeben von der Stille des Waldes und dem leisen Atmen der Berggorillas. Hier, in der unberührten Natur, fühlte ich mich mehr verbunden mit der Erde als je zuvor. In dieser Stunde der Ruhe, weit entfernt von dem lebhaften Treiben Berlins, kam mir der Gedanke, dass diese mächtigen Geschöpfe und ich eine unerklärliche Resonanz teilten.

Es war ein Inuit, den ich während meiner zahlreichen Reisen in die Arktis kennenlernte, der mich zum ersten Mal „Grönlandgorilla“ nannte. Er beobachtete, wie ich mich durch die eisigen Weiten Grönlands bewegte – mit Beharrlichkeit und einer respektvollen Präsenz in der Natur. Als ich nun hier in Uganda, unter den wachsamen Augen der Gorillas stand, erkannte ich die wahre Bedeutung dieses Spitznamens. Es ging nicht nur um körperliche Stärke oder Ausdauer, sondern um eine tiefe Verbundenheit mit der Natur, um das stille Verständnis zwischen den Spezies und die Erkenntnis, dass wir alle Hüter dieser Erde sind.

Meine Eindrücke

Abschluss des Uganda Reiseberichtes

Von den nebelverhangenen Morgenstunden im Bwindi-Nationalpark bis zu den ergreifenden Begegnungen mit den Berggorillas, die in ihrer majestätischen Ruhe eine unerwartete Verbundenheit offenbarten, hat diese Reise in die Tiefen Ugandas mein Herz herausgefordert und bereichert. Wir sind durch üppige Regenwälder gestreift, haben atemberaubende Ausblicke genossen und uns von der einzigartigen Harmonie dieser Landschaft einfangen lassen.

Die Reise – Eindrücke aus Uganda zusammengefasst:

  • Mystisches Uganda: Wir erlebten die erhabene Stille und die rohe, ungezähmte Schönheit der ugandischen Wildnis.
  • Begegnungen der besonderen Art: Das Zusammentreffen mit den Berggorillas bot uns eine seltene und tief emotionale Erfahrung, die man nicht in Worte fassen kann.
  • Grenzen überschritten: Jeder Schritt durch den Regenwald war eine neue Herausforderung, die uns physisch und emotional wachsen ließ.
  • Nachhaltige Eindrücke: Wir haben Lektionen gelernt, die tief in unserem Inneren nachhallen werden, ohne die Natur zu beeinträchtigen.
  • Gemeinschaft gefühlt: In der Gruppe haben wir nicht nur die Wildnis, sondern auch die Stärke der Gemeinschaft erlebt.
  • Vorfreude auf mehr: Schon jetzt keimt in uns die Sehnsucht nach weiteren Abenteuern und der unberührten Schönheit Ugandas.

 

Jeder Schritt war eine Begegnung mit der Urkraft der Natur – vom melodischen Gesang der Regenwaldvögel bis hin zu den leisen Fußtritten der sanften Riesen. Wir haben unter dem grünen Dach des Waldes unsere Zelte aufgeschlagen und uns abends am Lagerfeuer Geschichten und Mythen erzählt, die uns immer wieder die Resilienz und die Schönheit des Lebens vor Augen führten.

Mit jedem Schritt tiefer in das Herz Ugandas fanden wir ein Stück Ruhe in dieser sonst so lauten Welt und mit jedem Blick in die sanften Augen eines Gorillas fanden wir ein Stück mehr zu uns selbst. Diese Reise war nicht nur eine körperliche Prüfung unserer Ausdauer, sondern auch ein geistiges Abenteuer, das uns lehrte, den Moment zu schätzen und jede Sekunde in dieser wilden, unvergleichlichen Landschaft zu genießen.

Wir verlassen Uganda nicht nur mit Fotos und Erinnerungen, sondern auch mit einer neu gewonnenen Ehrfurcht vor der Natur und einer tiefen Dankbarkeit für die unerschütterliche Schönheit unseres Planeten. Bis zum nächsten Mal, wenn der Ruf der Wildnis uns wieder in ihre offenen Arme nimmt.